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A: Kallathalfeld
Durch dieses Tal führt ein Wasserlauf, der aber nicht näher bezeichnet ist. Was über den Ortsnamen geschrieben wurde, müsste nun auch für diesen Flurnamen gelten. Die Theresianische Fassion weist auch noch einen "Kallabügel" auf.

B: Kellerfeld
Da diese Bezeichnung in der Theresianischen Fassion fehlt, wird sie erstspäter eingeführt worden sein. Jedenfalls befinden sich dort Keller, nach denen die Ried benannt wurde.

C: Klafteräcker
Klafter bezeichnete ursprünglich die Spannweite der Arme und entspricht dem althochdeutschen Wort klaftra = umarmen. Es wurde als Längen- und Raummaß gebraucht und war örtlich verschieden. Bei uns entsprach ein Klafter als Längenmaß 1,90 m.

D: Mitterfeld
"Mitter" bezeichnet wieder die Läge des Feldes.

E: Haidenfeld
Heidenfelder gibt es im Wullersdorfer Becken sehr häufig. Es wurden auch in diesen Orten viele Schafe gehalten. Heide bedeutet das unbebaute, wildbewachsene Land. Heute sind diese Heidenflächen natürlich dem Ackerland gewichen.

F: Holzbügel
Man kann sich jetzt an keinen Wald in dieser Ried mehr erinnern, doch ist anzunehmen, dass der Hügel trotzdem früher bewaldet war.

G: Scheibe
Diese Ried wird von der Bevölkerung auch häufig Heide genannt. Das mhd. Wort schiben, drehen, wenden bedeutet auch das runde Feld oder "das Rund-Feld". Durch diese Bezeichnung könnte auch die Lage der Ried zum Ausdruck gebracht worden sein.

H: Neurisshaiden
Das waren Heiden, die noch vor 1700 freigegeben und "gerissen" wurden. Heute verwenden die Bauern noch für das Ackern von Wiesen und Stoppelfeldern das Wort "reißen".

J: Haiden
Der Name der Th. F. dürfte die Bezeichnung für alle 5 bzw. 6 Heiden gewesen sein, die früher einmal zusammenhingen.

K: Kleine Haiden

L: Schädeln
Diese Bezeichnung entspricht der Bedeutung der Namen "Trimmern" bzw. "Trümmeln" in der Gemeinde Hetzmannsdorf. Diese Feldstücke sind gleichsam die Häupter der großen Felder und sind durch einen Weg von ihnen getrennt.

M: Längen Haiden

N: Satzen
Dieser Name wurde bereits bei Immendorf erklärt.

O: Weiden
Der Mundartausdruck "Woad" weist darauf hin, dass es sich hier um Weideplätze für das Vieh und nicht um Weidenbäume handelte.

P: Blickenberg
Es ist derselbe Blickenberg, an dem auch Immendorf Anteil hat und der auch dort erklärt ist.

Q: Spitzwald
Der Name bezieht sich auf die Form des Waldes, welcher hier in einer Spitze ausläuft.

R: Fuchsbigeln
Beliebter Aufenthaltsort für die Füchse.