Mit einer knappen Mehrheit entschied sich die Kalladorfer Gemeinde bei einer Gemeindeversammlung im Jahre 1872 für den Abbruch der Kapelle und für den Neubau einer Filialkirche an deren Stelle.
Ausschlaggebend für einen Neubau waren vor allem das feuchte Mauerwerk sowie der sehr schlechte Zustand des Daches.

Das Denkmalamt entschied den Turm zu erhalten und zu renoviert. Die Kapelle durfte abgetragen werden.
Am 19. Jänner 1973 begann der Abbruch der Kapelle. Nach Plänen von Architekt Dipl. Ing. Plevan wurde mit dem Bau der neuen Kirche begonnen.

Die Weihe der neuen Kirche durch Erzbischof Dr. Franz Jachym fand am 16. Juni 1974 statt.
Neben den etwa 6.000 Arbeitsstunden, die von freiwilligen Helfern geleistet worden sind, sowie den Traktoren, Wagen und Maschinen, die zur Verfügung gestellt worden sind, waren noch S 516.602,- (ca. € 37.500,-) an Baukosten aufzubringen.

Dem Kirchenbaukomitee gehörten folgende Personen an:
• Hochwürden Pfarrer Pater Gregor Zöchbauer
• Bürgermeister Josef Thürr
• Obmann Karl Mayer
• und die Herren Georg Emrich, Alfred Hausgnost, Josef Kraus, Herbert Ruckendorfer, Johann Schmit und Heinrich Trittenwein.

Vor allem ihnen ist es zu verdanken, dass der Bau ohne große Schwierigkeiten vollendet werden konnte.